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Cholesterin

Unser Körper benötigt täglich 0,5 bis 1 Gramm Cholesterin, 3/4 davon stellt er selbst in der Leber her, 1/4 wird über unsere Nahrung aufgenommen.

Cholesterin ist ein wichtiger Ausgangsstoff für die Produktion von Gallensäuren und Hormonen wie z.B Östrogen, Testosteron und Cortisol. Ausserdem ist es beteiligt am Aufbau der Zellmembranen und bei vielen wichtigen Stoffwechselprozessen im Gehirn.

Wie entsteht ein erhöhter Cholesterinspiegel

1) Der erste und entscheidende Faktor ist der, den jeder selbst in der Hand hat, die Ernährung. Wir wollen das oft nicht hören und wahrhaben, aber unsere Gesundheit steht im direkten Zusammenhang mit dem was wir essen.

 Du bist was Du isst

Um den Cholesterinspiegel in ein gutes Gleichgewicht zu bringen, ist es wichtig Omega -3- Fettsäuren und Ballaststoffe in den Speiseplan einzubauen und gleichzeitig die gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren auf ein Minimum zu reduzieren. Gerade Transfettsäuren lagern sich überall im Körper ab und sind nicht ohne weiteres abzubauen.

2) Auch Erkrankungen können einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Hierzu gehören z.B. die Schilddrüsenunterfunktion, Alkohlabhängigkeit bzw. auch schon der regelmäßige Konsum, Hashimoto Thyreoiditis und als Nebenwirkungen von diversen Medikamenten wie Cortison und Blutdrucksenkern kann eine Hypercholesterinämie entstehen.

3) Desweiteren kann es erblich bedingt zu einem hohen Cholesterinspiegeln kommen wie z.B bei der familiären Hypercholisterinämie oder bei der Heterozygoten familiären Hypercholesterinämie.

Die Folgen

Die Folge von einem zu hohen Cholesterinspiegel sind Ablagerungen an den Gefäßwänden. Diese führen zu einem erhöhten Blutdruck und langfristigkönnen  Herzinfarkte oder Schlaganfälle ausgelöst werden.

Hier setzten die Statine an, sie reduzieren das LDL Cholesterin im Blut und verhindern somit die Ablagerungen.

Wie so häufig gilt aber leider auch hier, kein Medikament ohne Nebenwirkung.

Wenn Sie Statine einnehmen müssen und Ihnen in letzter Zeit auffällt, dass Sie vermehrt Schmerzen in der Muskulatur haben, oder Ihre Sehstärke abgenommen hat, dann könnten Sie von den Nebenwirkungen betroffen sein.

Statine sind Räuber einer ganz wichtigen Substanz, die unsere Zellen zur Energiegewinnung, Zellteilung und allen Reparaturvorgängen benötigen.

Falls Ihr Arzt Ihnen zur Einnahme von Statinen rät, oder Sie bereits welche einnehmen, ist das zum Schutz Ihrer Gefäße sinnvoll. Um den Rest Ihres Körpers vor den Nebenwirkungen zu bewahren nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf und vereinbaren ein persönliches Beratungsgespräch.

Vorbeugen ist besser als heilen!

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