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Mikronährstoffe in der Osteopathie II

Im ersten Teil habe ich bereits erklärt, warum es Sinn macht Mikronährstoffe in der Osteopathie einzusetzten. Im Teil II geht es wohl um das am meisten diskutierte Element in der orthomolekularen Therapie.

Ein unschlagbares Duo! Betacarotin, hier durch frisch entsaftete Karotten und Vitamin D

Vitamin D Gefahr, oder Hoffnung

Bis heute ist Vitamin D, das Element in der Mirkonährstoff Therapie das wohl die meiste Aufmerksamkeit erhält. Zurecht wie ich denke. Denn es ist ein essentieller Bestandteil, wenn es um wirkliche und langfristige Gesundheit geht. Und das in wirklich jedem Alter.

Viele chronisch kranke Menschen setzen große Hoffnung in die Substituion von Vitamin D, allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten. Denn wie bei vielen andere Mirkronährstoffen auch, sollte man wissen was man tut. Dann birgt es auch keine Gefahr.

Wichtige Fakten zu Vitamin D

Vitamin D ist die Vorstufe des DHormons, welches in der Regulation von ca. 900 Genen eine Hauptrolle spielt. Auch in mehr als 30 Gewebearten des Körpers sind Vitamin D Rezeptoren zu finden. U.a. in den Eierstöcken, den Hoden, dem Darm, in allen Schichten der Haut, in Muskelzellen, in Herzmuskelzellen, in Blutzellen und vielen mehr.

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und sollte daher unbedingt zu fetthaltigen Mahlzeiten aufgenommen werden. Ausserdem benötigt Vitamin D einen Cofaktor zum Transport in die Zellen, z.B. Magnesium. Um eine gute Versorgung des Körpes mit Vitamin D zu erreichen ist es daher wichtig zu vor die Zellen mit ausreichend Magnesium zu versorgen. Im Teil I der Serie können Sie wichtige Fakten über Magnesium nachlesen.

Das Immunnsystem & Vitamin D

Gerade im Immunsystem spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. Denn es stimuliert die Differenzierung von Monozyten zu Makrophagen. Da ich davon ausgehe, das Ihr Biologieunterricht schon eine Weile zurück liegt. Erkläre ich kurz was diese Zellen für Sie tun.

Monozyten zählen zu den sogenannten weißen Blutkörperchen. Sie werden im Knochenmark gebildet, bevor in Körpereigene Gewebe eindringen um dort weiter zu reifen, halten sie sich ca. 4 Tage im Blutkreislauf auf. In Geweben wie der Leber, oder dem Bindegewebe wachsen sie dann auf ein fünf bis 10 faches ihrer Ursprünglichen Größe an und werden zu Makrophagen. Für diesen Vorgang ist Vitamin D essentiell.

Als Makrophagen, sogenannte Fresszellen, kümmern sie sich darum den Körper vor eingedrungenen Schädlingen zu schützen, aber auch körpereigenes Abfallmaterial wird von ihnen beseitigt. Sie sind quasi eine Art Müllabfuhr.

Stellen Sie sich vor Ihre Müllabfuhr zu Hause würde nur einen Monat mit halber Kraft arbeiten, oder gar ganz ausfallen. Schreckliche Vorstellung, oder? In Ihrem Köper sieht es nicht anders aus als auf der Straße, wenn die Müllabfuhr ausfällt. So leutet Ihnen sicher ein, dass eine ausreichende Vitamin D zufuhr essentiell ist für ein funktionierendes Abwehrsystem?

Chronische Krankheiten und Vitamin D

Aus dem oben geschilderten Beispiel können Sie sich sicher auch vorstellen, das innerhalb eines geschwächten Abwehrsystems auch leicht chronische Krankheiten entstehen können. Wichtig ist zu wissen, Vitamin D ist ein Teil eines sehr komplexen Versorgungssystems. Wenn Sie an einem geschwächten Immunsystem oder einer chronischen Erkrankung wie zum Beispiel Rheumatoidearthritis, COPD, Multipler Sklerose, chronischen Enttündungen, Neurodermitis, Lupus erythematodes u.a. leiden kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker um Ihre System gesamt auf zu Bauen. in solchen Fällen ist es nicht sinnvoll blind etwas einzunehmen.

Für gesunde Menschen gilt, mit 1000 i.E. täglich können Sie nichts falsch machen in der Einnahme, aber auch hier empfehle ich Ihnen natürlich sich Rat bei einem/er Fachmann/frau einzuholen um Ihrem Körper wirklich gutes zu tun.

Bleiben Sie gesund!

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