Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen gehören zur Behandlung eigentlich nicht in die Kompetenz eines Heilpraktikers. Zumindest dann nicht, wenn sie organisch ausgelöst sind. Was bedeutet, liegt den Herzrhythmusstörungen eine KHK (koronare Herzkrankheit), oder ein Infarkt zu Grunde, muss diese Störung dringend von einem Kardiologen behandelt werden. Im ersten Schritt sollten Menschen die unter Herzrhythmusstörungen leiden also IMMER einen Arzt aufsuchen um organische Ursachen des Herzens auszuschließen. Bei idiopathischen Herzrhythmusstörungen (= Herzrhythmusstörungen unbekannter Ursache) jedoch kann ich als Heilpraktikerin unter Umständen helfen.

Was ist der Unterschied zwischen Vorhof und Kammerflimmern?

Als Herzrhythmusstörungen, oder Arrhythmien bezeichnet man zu langsame, zu schnelle und/ oder zu unregelmäßige Herzschläge. Diese werden häufig von den Betroffenen erstmal nicht wahrgenommen. Manchmal treten sie durch Aussetzten, oder Klopfen in das Bewusstsein des Betroffenen. Symptome die wahrgenommen werden sind meist Abgeschlagenheit und mangelnde Belastbarkeit. Diese Form der Herzrhythmusstörungen werden als Vorhofflimmern bezeichnet und sind nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Allerdings kann es langfristig durch die Verwirbelungen des Blutes zu Thrombenbildung und somit zu einem Schlaganfall kommen.

Kammerflimmern ist im Gegensatz dazu eine akut lebensbedrohliche Situation, es kommt zur Bewusstlosigkeit und stellt einen absoluten Notfall da. Durch unkoordinierte, zu schnelle und damit nutzlose Kontraktionen ausgelöst durch eine Störung in der Innervation des Herzmuskels kommt es zu einem Pumpverlust und somit zu einer Unterversorgung von Gehirn und Körper. In einem solchen Fall ist der schnelle Einsatz von Erster Hilfe bis zum eintreffen des Notarztes notwendig.

Therapie von Herzrhythmusstörungen

Die ärztliche Therapie von Herzrhythmusstörungen umfasst eine medikamentöse Versorgung bis hin zu operativen Eingriffen. Eine so genannte Kardioablation, oder Katheterablation. Diese Maßnahmen sind allerdings nur zielführend also Rhythmusregulierend, wenn es sich um eine Ursache handelt die das Herz, betrifft.

Andere Ursachen für Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen können auch ausgelöst werden durch eine Histaminintoleranz denn, Histamin kontrahiert H1-Rezeptor-vermittelt die großen Blutgefäße und erweitert die kleineren Blutgefäße. Am Herzen besitzt Histamin über eine Aktivierung von H2-Rezeptoren eine positiv inotrope (Schlagkraft steigernde) und positiv chronotrope (Schlagfrequenz steigernde) Wirkung. Dieser Mechanismus kann zu Störungen des Herzrhythmus führen.

Aus meiner Sicht ist es absolut empfohlen beim Auftreten von Herzrhythmusstörungen unbedingt auch zu untersuchen ob möglicherweise eine Histaminintoleranz vorliegt. Diese Untersuchung könnte dem Gesundheitssystem viel Geld und den Betroffenen unter Umständen unnötige Operationen ersparen.

Ganz aktuell im November hat das Bundesinstitut für Risikobewertung einen Roten Hand Brief herausgegeben in dem es um Omega 3 haltige Nahrungsergänzungsmittel im Zusammenhang von Herzrhythmusstörungen geht. Hier haben Studien ergeben, das Menschen die bereits unter Kardiovaskulären Vorerkrankungen litten unter Umständen nicht profitieren von der Einnahme von Omega 3 haltigen Präparaten. Es zeigt sich einmal mehr, Gesundheit ist individuell und lässt sich nicht mit Schubladendenken erreichen.

Natürlich spielen bei Herzrhythmusstörungen auch Mineralstoffe eine Rolle. Kalium und Magnesium sind wichtige Parameter für den richtigen Takt, dies möchte ich hier nur der Vollständigkeit kurz erwähnen.

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