Abwehrkräfte aktivieren mit der Kraft der Natur

Viele Menschen glauben, dass meine Arbeit als Osteopathin sich reduziert auf den Bewegungsapparat. Das ist falsch. Die integrative Osteopathie wie ich sie verstehe, bezieht sich auf alle Körpersysteme, den Geist und die Seele. Deshalb möchte ich dir in dem heutigen Beitrag zum einen ein Immunbooster – das Oxymel (oxy = sauer, meli = Honig) vorstellen und zum anderen erzählen warum ich kein Fan von synthetisch hergestelltem Vitamin D bin. Auch wenn die Temperaturen noch mild sind. Der Winter wird kommen und so wird es wichtig fĂĽr uns alle unsere Abwehrkräfte zu stärken, aus meiner Sicht am besten mit der Kraft der Natur.

Das Immunsystem

Unser Immunsystem ist ein sehr komplexes System, es stellt so zu sagen deine körpereigene Armee da, die dazu dient Eindringlinge in Form von Viren, Bakterien und Pilzen abzuwehren. In aller Munde ist immer wieder Vitamin D in diesem Zusammenhang, warum ich kein Fan von synthetisch hergestelltem Vitamin D bin, erkläre ich dir später. Nun möchte ich erstmal darauf eingehen was wichtig ist für ein gutes Immunsystem.

  • Funktionierende Barriere Systeme da ist zum einen die äuĂźere Haut zu nennen, aber auch die Schleimhäute von Nase, Mundraum und auch dem Darm
  • Der Darm im Darm leben eine Vielzahl von Mikroorganismen, deren Verteilung entscheidet ĂĽber unsere Gesundheit, aber auch eine funktionierende Darmschleimhaut und eine intakte Darmwand sind wichtig fĂĽr ein gutes Immunsystem
  • Das Blut ist Transportmedium allerlei Stoffe, wenn das Blut nicht gesund ist, kommt die Armee unserer Abwehrkräfte nicht am Ort des „Angriffs“ an

Wie erreichen wir Gesundheit in diesen Bereichen? Es gibt ganz einfache Grundregeln die zu beachten sind:

  1. Bewegung möglichst unter freiem Himmel
  2. Eine ausgewogene, möglichst natürliche und Ballaststoffreiche Ernährung
  3. gesunder Schlaf
  4. gutes Stressmanagement

Wenn sich dennoch ein Infekt anschleicht – Immunbooster Oxymel

Auch wenn wir all die im vorausgegangenen Abschnitt beschriebenen Faktoren beachten, kann es immer mal vorkommen, das uns ein Virus auf dem falschen Fuß erwischt. Solltest Du bemerken, das Du dich schlapp fühlst, öfter Niesen musst oder einfach in Gegenwart eines kranken Menschen warst, kannst Du deine Abwehrkräfte mit einem selbstgemachten Immunbooster unterstützen. Ich selbst habe dieses Rezept bei einem Kräuterkurs von Gita und Christine kennengelernt und möchte es an dich weitergeben. Falls Du selbst an einem solchen Kurs teilnehmen möchtest, findest Du alle Infos und Termine hier

Bei allen selbst hergestellten Rezepturen ist Hygiene besonders wichtig, denn es werden keinerlei Konservierungsstoffe zur Herstellung verwendet.

Rezept Oxymel

Du brauchst:

  • lebenden Essig
  • guten Honig
  • eine Chilischote
  • 2 cm Ingwer
  • eine Knoblauchzehe
  • ein ausgekochtes Schraubglas

Disklaimer: auf Grund des enthaltenen Essigs und der Reifung ist dieses Rezept bei einer bestehenden Histaminintoleranz nicht geeignet.

Du schneidet alle Zutaten unter hygienischen Bedingungen klein und gibst sie in dein ausgekochtes Schraubglas. Danach übergiesst du alles mit dem Apfelessig, so das alle Zutaten gut bedeckt sind und gibst Honig dazu. Danach verschließt Du das Schraubglas und gibst alles zusammen für ca. 30 Minuten in ein Wasserbad bei mittlerer Temperatur (nicht kochen). natürlich kannst Du Ingwer, Chili und Knoblauch auch ersetzten, z.B. durch Kapuzinerkresse oder andere heimische Kräuter mit immunstärkenden Eigenschaften. Und dann heißt es warten, nach ca. 3 Wochen haben sich alle Inhaltsstoffe miteinander verbunden und sind zu einem kräftigen Immunbooster herangereift. Nun musst du nur noch die festen Bestandteile abseihen und z.B. in eine dunkle Tropfflasche abfüllen die Du immer bei dir trägst und so immer reagieren kannst.

Ich wünsche Dir viel Freude beim nach´machen.

Warum ich kein synthetisch hergestelltes Vitamin D empfehle

Vitamin D ist besonders zu dieser Jahreszeit in aller Munde. FĂĽr meine Arbeit und meine Praxis gilt; keine Vitamin D Einnahme ohne Kontrolle. Denn Synthetisch hergestelltes Vitamin D weist zwar gewisse strukturelle Ă„hnlichkeiten mit dem natĂĽrlichen mittels UVB-Strahlung aus körpereigenem Cholesterin in der Haut gebildeten Vitamin D auf, es hat aber gänzlich andere Wirkungen. Das Cholecalciferol – wie andere Immunsuppressiva und Steroidhormone auch – Patienten mit entzĂĽndlichen Autoimmunerkrankungen kurzfristig Erleichterung bringt, ist unumstritten. Dies ist auf eine rein symptomatische entzĂĽndungs- und damit schmerzhemmende Wirkung zurĂĽckzufĂĽhren. Eine chronische Ăśberdosierung kann jedoch zu massiven Nebenwirkungen fĂĽhren. Wird durch synthetisches Vitamin D der Blutspiegel angehoben, sinkt das körpereigene D-Hormon. Möglicherweise kann dadurch der natĂĽrliche Krebsschutz und andere positive Wirkungen, die vom körpereigenen Vitamin D ausgehen, entfallen. Auf die Nebenwirkungen werde ich in diesem Beitrag nicht weiter eingehen, das wĂĽrde den Rahmen sprengen. Der Fokus in diesem Beitrag soll auf dem natĂĽrlichen Immunbooster Oxymel liegen und darauf was in deinem täglichen Leben wichtig ist um ein gutes Immunsystem zu haben und zu erhalten.

Wenn Du dir fĂĽr deine gesundheitliche Herausforderung meine UnterstĂĽtzung wĂĽnschst, kannst Du in dir meinem Terminkalender einen fĂĽr dich passenden Termin raussuchen.

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